Windows 7

Windows 7 ist keine Neuentwicklung, es basiert auf Vista. Die Versionsnummer ist auch nicht beginnend mit einer 7, sondern mit einer 6.1. Die Hauptunterschiede sollen darin liegen, dass 7 schneller und komfortabler arbeiten soll als der Vorgänger. Sozusagen das bessere Vista. Die meisten Kritiker hielten den Versuch für gelungen.

Folgende Versionen gibt es:

  • Windows 7 Enterprise, Version für Großkunden mit Volumenlizenzabkommen.

  • Windows 7 Ultimate, entspricht Vista Ultimate, enthält alle Funktionen, Enterprise Version im Einzelhandel.

  • Windows 7 Professional, entspricht Vista Business, für Unternehmen, im Einzelhandel erhältlich.

  • Windows 7 Home Premium, entspricht Vista Home Premium, im Einzelhandel erhältlich

  • Windows 7 Home Basic, nur in Entwicklungsländern erhältlich.

  • Windows 7 Starter, sehr abgespeckte Version in Verbindung mit neuen PCs.

Klingt auf den ersten Blick ähnlich verwirrend wie bei Vista, aber Microsoft will für Endanwender vor allem die Professional und die Home Premium Versionen vermarkten. 80 % der Verkäufe sollen diese beiden Versionen abdecken. Die Professional Variante wird auch alle Multimediafeatures von Home Premium besitzen. Die Ultimate wird daher wohl eine Randerscheinung werden und eher Firmen ohne Enterprise Verträge ansprechen.

Die Starter Version wird, anders als bei XP und Vista, keine Beschränkung mehr der gleichzeitig ausgeführten Programme mehr haben. Sie wird vermutlich auf eher schwächeren Systemen zu finden sein, die heute noch mit XP Home mit ULCPC geliefert werden, diese ist besonders vergünstigt für PC Hersteller zu beziehen.

Am 22. Juli 2009 wurde gemeldet das Windows 7 den RTM (Release to Manufacturing) Status erreicht hat. Das bedeutet die Entwicklung wurde abgeschlossen und mit der Produktion der Datenträger kann begonnen werden.

Zum Start am 22. Oktober 2009 war Windows 7 in 14 Sprachen erhältlich, Ende Oktober folgten 21 weitere. Alle Endkundenpakete enthalten 32- und 64-Bit Datenträger. Bei Vista war das nur bei Ultimate der Fall.

Windows 10

Mit Windows 10 will Microsoft vieles ändern. Es fing schon damit an, dass man das Namensschema gebrochen hat, indem es kein Windows 9 gab. Eine echte Begründung gab es nicht, der Grund wird irgendwo zwischen OS X Versionsnummer-Gleichheit und Kompatibilitätsproblemen mit der Zeichenfolge „Windows 9“ in Hinblick auf Softwarezombies aus den Jahren95 und 98 liegen. [1]

Andererseits soll Windows 10 auch weniger Versionsnummer, denn Name sein. Windows 10 soll kontinuierlich weiterentwickelt werden. Es wird daher keine großen Neuauflagen geben. Ähnlich macht es Apple mit seinem OS X (auch hier steht das X für die römische Ziffer 10), die erste Version kam hier 2001 auf dem Markt und die größeren Updates werden über Codenamen benannt, die dem Endanwender egal sein können (wenngleich nicht jeder Mac mit den neueren Versionen umgehen konnte). Es wird also künftig nur noch Windows 10 vermarktet und die Anwender können vorraussichtlich immer auf die aktuellste Version updaten. [2] Microsoft versucht so anscheinend auch die Fragmentierung des Windows Marktes zu verkleinern. Stand Anfang 2015 sind mehr als die Hälfte der Anwender noch mit der Vorvorgänger-Windows 7 ausgestattet, während das zu dem Zeitpunkt aktuelle Windows 8.1 nur auf 10 % kam. Um Kunden den schnellen Umstieg schmackhaft zu machen, wird man im ersten Jahr kostenlos von Windows 7, 8 und 8.1 umsteigen können. [3]

Mit Windows 10 möchte Microsoft die Entwicklungsplattformen für Windows noch weiter vereinen, so werden Windows 10 Mobile [Enterprise] und Windows 10 IoT (Internet of Things; Internet der Dinge) den gleichen Kern wie das normale Desktop Windows haben und nur geringe Anpassungen sollen bei Anwendungen nötig sein.

Gegenüber Windows 8 entfällt die glücklose Windows RT Plattform. Für den Endkunden stehen nur die Home und Pro Version zur Verfügung. Per Volumenlizenzmodell steht Firmen die Enterprise und Bildungseinrichtungen die Education Version zur Wahl. [4] Ein direktes Update ist ab Windows 7 SP 1 möglich.

Die Entwicklung wurde unter dem Codenamen Threshold bekannt. Threshold heißt im Videospiel "Halo" ein Gasriese in dessen Nähe sich die erste namensgebende Halo-Installation befand.

Windows Server 2012

Mit Windows Server 2012 baut Microsoft seine Serversoftware weiter auf Virtualisierung (Hyper-V) und Cloud und ergänzt dazu einige Funktionalität. Aber auch oberflächlich hat Microsoft den Wandel ausgehend von Windows 8 einiges getan, auch der Windows Server 2012 setzt auf die Metro-Oberfläche. Wobei bei Windows Server 2012 die grafische Oberfläche generell optional ist, der Administrator kann mit dieser Version die Oberfläche sogar bei Bedarf (de-)installieren. Auch wird die Powershell 3.0 weiter ausgebaut, so dass über Kommandozeilen ein neues Level der Automatisierung erreicht wird.

Microsoft führt darüber hinaus ein neues Dateisystem für Storage-Systeme ein: ReFS (Resilient File System), dies ist eine Weiterentwicklung von NTFS, wobei es aber auch entschlackt wird. Ziel soll eine bessere Verwaltbarkeit von Festplatten in virtuellen Speicherarrays zu erreichen, ähnlich dem Drive Extender von Windows Home Server.

Editionen

Microsoft ordnet die Servereditionen neu, der einzige große Unterschied zwischen den großen Editionen Standard und Datacenter liegt in der Virtualisierung. Neu ist die Processor+-Lizenzsierung, zunächst unterstützen diese Server nur zwei Prozessoren, weitere können aber durch Lizenzpakete genutzt werden. Die Essential Edition löst die Small Business Server ab. Es soll eine vereinfachte Oberfläche besitzen und Funktionen des Windows Home Servers übernehmen, letzterer wird nicht mehr fortgeführt. Die Foundation Edition wird nur als OEM-Version vertrieben und besitzt nur einfache Serverfunktion für kleine Arbeitsgruppen. [1]

 FoundationEssentialsStandardDatacenter

KostenOEMab 425 $ab 882 $ab 4.809 $

CPUs122+2+

Benutzer1525beliebigbeliebig

Hyper-V Virtualisierung Instanzen002beliebig

Windows Server 2012 R2

Windows Server 2012 R2 Die überarbeite Fassung des Windows Servers erschien zeitgleich zu Windows 8.1. Die Installationen mit grafischer Oberfläche enthalten die vom Desktop bekannten Neuerungen wie den wiedergekehrten Starmenüknopf. Die meisten Neuerungen finden sich im Bereich der Virtualisierung Hyper-V. So steigert sich die Geschwindigkeit im Umgang mit virtuellen Festplatten (VHD) durch zusätzlich Kompression über mehrere Dateien hinweg. VHD s lassen sich mehreren Servern zuweisen, ihre Größe kann im laufenden Betrieb geändert werden.

VHDX können statt VHDs verwendet werden und über 2 TB Größe erreichen. Microsoft erlaubt die Erhöhung der Replikation auf drei3 Hyper-V Host. Virtuelle Maschinen können nun auf UEFI und Secure Boot unterstützen. Auch das RDP-Protokoll für Fernwartung wurde überarbeitet. Über Zertifikate kann ein Administrator Zugriff auf Ressourcen auch fremder Hardware erlauben, damit Firmen mit „Bring Your Own Device“ Mitarbeitern das Arbeiten mit eigener Hardware erlauben können.

Microsoft

Betriebssysteme

©2012 by epsedv

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